Reifenmontage

Obwohl Kompletträder eine bequeme Angelegenheit sind, entscheiden sich viele Autofahrer noch immer für einen Reifenwechsel in einer Werkstatt, denn eine Reifenmontage ist wegen der dafür notwendigen technischen Geräte nicht selbst durchführbar.

Wir haben nicht nur das passende Werkzeug, sondern wissen auch, dass man beispielsweise bei RunFlat-(1) oder UHP-Reifen (2) besonders aufpassen muss.

Aber auch bei Kompletträdern ist nach einigen Jahren ein Austausch der Bereifung notwendig, wenn diese abgefahren ist - bei Reifenschäden sogar schon früher.

 

1. RunFlat Reifen verfügen über eine Notlauffunktion, die eine Weiterfahrt bei einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h bis zu 80 Kilometern ermöglicht

2. UHP-Reifen gehören zu den Reifen der neuesten Generation, denn sie verfügen über extreme Breitenformate und sind für Geschwindigkeiten über 240 km/h zugelassen

 

So funktioniert die Reifenmontage

Mithilfe einer Reifenmontiermaschine, die über Montagearm und Abdrückschaufel verfügt, kann ein Reifen demontiert und wieder auf die Felge gezogen werden.

Dazu sind einige Schritte notwendig: 

 

Ventileinsatz lösen

Luft aus dem Reifen lassen

Reifenwulst herunterdrücken

Felge mittig auf die Maschine setzen

Auswuchtgewichte demontieren

Montagearm auf Felgengröße anpassen

Reifenwulste nach oben drehen

neues Ventil einsetzen

Reifenmontage

 

Natürlich ist es wichtig, dass der neue Reifen für Felge und Fahrzeug zugelassen ist. Das lässt sich den Fahrzeugpapieren entnehmen.

Der Reifen muss auf eventuell vorhandene Schäden und sein Alter überprüft werden.

Zudem schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor.

Doch schon bei 3 mm sollten Sie einen neuen Reifen kaufen.